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Rocking the Baby

“Blogparade #ElternHomeOffice – 3 Tricks für Arbeiten zwischen Schreibtisch und Baby”

Besser spät als nie, möchte ich an der Blogparade #ElternHomeOffice teilnehmen, zu der Melanie von gluecklichscheitern.de aufgerufen hat. Den Originalbeitrag dazu findet ihr hier: Arbeitsorganisation im Homeoffice – Elternedition.

Baby, Business, Besen schwingen – vor einiger Zeit erzählte ich bereits aus meinem Alltag zwischen Baby und Schreibtisch. Mittlerweile hat sich viel verändert und doch ist einiges gleich geblieben. Wir wohnen aktuell zur Überbrückung bei meiner Schwiegermutter, sodass es mir an einem eigenen Schreibtisch fehlt. Allerdings haben wir das System so optimiert, dass wir unsere Arbeitsplätze ruckzuck auf- oder abbauen können. Was gäbe ich um ein funktionierendes Notebook!

Statt euch ein weiteres Mal detailliert aus meinem Arbeitsalltag zu erzählen, kommen hier nun meine Top 3 Tipps für das Home Office mit Baby. #workingfromhomewithababy

Tipp Nr. 1: Kleinvieh macht auch Mist

Selbstverständlich ist es angenehmer, möglichst viel Arbeit auf einmal zu schaffen. Wer mit Baby auf diesen Moment wartet, wartet ewig! Also habe ich mir angewöhnt, immer direkt die Chance zu ergreifen und an den Schreibtisch zu stürmen. Das Baby schläft? Arbeiten! Das Baby wird (von Oma, Tante, Papa) auf einen Spaziergang entführt? Ran an den Speck! Wartezeiten am Bahnhof/im Café/whatsoever? Stift und Zettel gezückt. So läppern sich die vielen Kleinigkeiten und tragen zum großen Ganzen bei.

Tipp Nr. 2: Streuung der Arbeitsmittel

Vor dem Baby habe ich primär an meinem Desktoprechner gearbeitet. D.h., ich habe mich auch immer wieder dort hingesetzt, wenn ich etwas erledigen wollte. Aktuell arbeite ich allerdings auf dem Gerät, das ich gerade zur Hand habe. Wenn das Baby nur kurz nappt, schreibe ich Blogartikel auf dem Smartphone. Nach der Einschlafbegleitung abends im Bett tippe ich auf dem Tablet Kundenartikel fertig, sobald der Kleine eingeschlafen ist und wenn wirklich mal gaaaanz viel Zeit ist, dann setze ich mich an meinen stationären PC. Cloud Computing macht es möglich.

Tipp Nr.3: Das Dorf zu Rate ziehen

Ja, ich arbeite von Zuhause aus. Ja, mein Sohn wird ab Juli zu einer Tagesmutter gehen. Um überhaupt etwas zu schaffen, haben mein Mann und ich uns die Freiheit erlaubt, trotz Home Office Job nach einer lieben Tagesmutter zu suchen, die unseren Sohn 5 Stunden täglich betreut. Bis es dort losgeht, überbrücken wir mit der Hilfe von Oma, Tante, Onkel und Freunden. Ohne das Dorf wären wir echt aufgeschmissen. Auch als Selbstständige im Home Office bin ich auf Unterstützung angewiesen. Dass es mich als Mutter nicht disqualifiziert, “trotz” Home Office Betreuungsunterstützung anzunehmen, hat mir eine unfassbare Last genommen.

Sicherlich gibt es noch eine Menge mehr Kniffe, wie man als Elternteil im Home Office sein Leben organisiert. Ich lege euch jedenfalls die anderen Beiträge zu dieser Blogparade sehr ans Herz und freue mich auch auf euer Feedback!
Welche Tipps und Tricks helfen dir im #ElternHomeOffice, das Business am Laufen zu halten?

Celsy

Celsy

Ich bin Gründerin dieses Magazins, freischaffende Texterin und Redakteurin und deine freundschaftliche Ansprechpartnerin für all die Dinge, die das Leben schöner machen. Außerdem bin ich Vollzeit-Chaotin mit großem Herzen, beißendem Humor und habe immer für jeden eine Tasse Kaffee da.
Celsy

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2 COMMENTS

  • Petra A. Bauer on 19. Juni 2017

    Liebe Celsy,

    Homeoffice heißt ja nicht Homekaffeeklatsch. Du arbeitest, bloß eben nicht auswärts. Deshalb brauchst du Betreuung für dein Kind, weil wir ja beide wissen, dass das sonst nicht richtig was wird mit dem Arbeiten 😉

    Lass dich nicht von den anderen verunsichern, wenn die dich fragen sollten, wieso du eine Tagesmutter hast, wenn du doch im Homeoffice bist. Meine Freundin ist Künstlerin und musste sich immer anhören, wie traurig es für ihr Kind wäre, „dass es in die Kita muss, bloß weil die Mutter in Ruhe malen will“. Vor der Babypause hatte sie noch einen anderen Job, aber ohne täglich in ihr Atelier zu gehen, wäre sie niemals Vollzeit-Künstlerin geworden. Keine Ahnung, was in den Köpfen mancher Leute vorgeht, die sich anscheinend nur Bürojobs als richtige Arbeit vorstellen können. Pff.
    Liebe Grüße
    Petra

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    • Celsy on 19. Juni 2017

      Liebe Petra,
      danke für den Zuspruch. Leider mache ich tatsächlich immer wieder die Erfahrung, dass manche Leute meinen, dass Dinge, die man von zuhause aus tut, keine Arbeit sein könnten. Sogar der Familie meines Mannes musste ich erst vorrechnen, was ich monatlich so verdiene, bevor sie das tatsächlich als Arbeit anerkannten. Da lag es aber weniger an bösem Willen, sondern einfach an Unwissenheit. Die kannten das Modell des Webworkers einfach nicht, alle drei sind/waren im öffentlichen Dienst angestellt und sind Zeit ihres Lebens ins Büro gefahren…ich glaube, dass wir da noch viel mehr Aufklärungsarbeit leisten können, um mehr Verständnis zu erhalten. 😉

      Dir und deiner Enkelin einen schönen Tag bei diesen sommerlichen Temperaturen! 🙂
      Liebe Grüße,
      Celsy

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