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“How-To: Zweierlei Ofengemüse”

Was gibt es bei diesem heißen Wetter besseres als ein schnelles und leichtes Ofengericht, das nicht viel Arbeit macht? Ich persönlich bin beim Kochen ja immer eine Verfechterin von Unkompliziertheit. Da Essen für mich zu einem guten, glücklichen Leben dazu gehört, stelle ich dir heute unser Zweierlei Ofengemüse vor.

Rezept für 4 Portionen

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Du brauchst:
• eine Auflaufform
• einen Sparschäler
• ein scharfes Messer
• einen Esslöffel
• eine kleine Schale
• Öl – wir nehmen Sonnenblumenöl, aber grundsätzlich kann man jedes Öl dafür verwenden
• 2 mittlere bis große Süßkartoffeln
• 2 – 3 mittlere oder 2 große Zucchini
• 3 Knoblauchzehen
• Salz, Pfeffer, Kräuter der Provence (oder Gewürze deines Geschmacks)

Das Gemüse zerkleinern

Zunächst folgte der denkbar einfachste Teil: Die Süßkartoffeln und die Zucchini müssen klein geschnitten werden. Die Süßkartoffel muss vor dem Kleinschneiden geschält werden. Da die Schale von Süßkartoffeln recht robust ist, benutzen wir einen Sparschäler dafür. Wenn wir das Gemüse klein schneiden, schneiden wir es meist in Stücke, die etwa einen halben Finger lang sind. Grundsätzlich gilt, vor allem für die Süßkartoffel: Je kleiner die Stücke sind, desto kürzer ist die Garzeit.
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Im nächsten Schritt schälst du ganz einfach die drei Knoblauchzehen und legst diese beseite. (Ja, wir lieben Knoblauch!)
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Wenn alle Zutaten geschält, beziehungsweise klein geschnitten sind, wandern die Süßkartoffeln und die Zucchinis in die Auflaufform. (NICHT der Knoblauch – den brauchst du gleich.)
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Das Kräuteröl herstellen

Damit das Ofengemüse nicht zu trocken wird und einen schönen Geschmack bekommt, wird es von uns mit Kräutern und Öl übergossen. Wir benutzen einen Mörser und einen Stößel, um die Kräuter optimal miteinander zu vermengen, aber du kannst auch einfach auf eine Schüssel und einen Esslöffel zurückgreifen.

Im ersten Schritt füllen wir Salz, Pfeffer und Kräuter der Provence in den Mörser. Die Menge entspricht so Pi mal Daumen, je nach gewünschter Geschmacksintensität. Alles wird etwas zerstoßen und vermengt.
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Dann wird der Knoblauch in die Gewürze gedrückt. Anschließend zerstoßen und vermengen wir die Masse abermals.
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Nun füllen wir den Mörser mit der Masse aus Gewürzen und dem Knoblauch mit Öl auf. Hier gilt wieder das Augenmaß. Nun werden Öl und Gewürzmasse ordentlich durchgerührt, damit sich alles gut vermischt.
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Lasset uns Gemüse und Kräuteröl miteinander vereinen

Jetzt kommt der spannende Teil: Du musst das Kräuteröl gleichmäßig auf dem Gemüse verteilen. Unsere Erfahrung zeigt, dass es am einfachsten ist, das Öl mit einem Esslöffel gleichmäßig über das Gemüse zu träufeln und im Anschluss alles ein wenig durchzurühren.
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Wenn das gesamte Öl auf dem Gemüse verteilt wurde, ist es Zeit, alles in den Ofen zu schieben. Wir benutzen einen Gasofen und bei uns kommt das Gemüse
• Bei 200° Celsius
• für 45 Minuten
in den Ofen.
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Verwendest du einen Ofen, können
• 180° Celsius
• 30 Minuten
schon ausreichend sein. Bitte kontrolliere ab 30 Minuten regelmäßig, wie gar das Gemüse schon ist, damit nichts verbrennt.

Es ist angerichtet!

Wir genießen unser Zweierlei Ofengemüse meist mit mariniertem Hähnchenbrustfilet und etwas Kräuterquark. Das Ofengemüse eignet sich allerdings auch gut als Beilage zu Baguette oder zum Grillen.
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Schmeckt es dir? Wozu isst du Ofengemüse am liebsten? Du weißt einen Weg, das Rezept noch besser zu machen? Hinterlass mir deinen Geheimtipp in den Kommentaren!
Guten Appetit!

Celsy

Celsy

Ich bin Gründerin dieses Magazins, freischaffende Texterin und Redakteurin und deine freundschaftliche Ansprechpartnerin für all die Dinge, die das Leben schöner machen. Außerdem bin ich Vollzeit-Chaotin mit großem Herzen, beißendem Humor und habe immer für jeden eine Tasse Kaffee da.
Celsy

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2 COMMENTS

  • Jessika on 25. August 2016

    Hey Celsy,
    ich kann empfehlen, es mal mit einer Sellerie-Knolle auszuprobieren. Pastinaken, Möhren und rote Bete funktionieren auch gut. Den Dip mach ich gern, indem ich Blauschimmelkäse mit Quark und Gewürzen/Kräutern mische. Das gelingt am besten mit dem Pürierstab. Durch den Käse entsteht ein sehr spezieller Geschmack ( den nicht jeder mag). Ich finde allerdings, dass er hervorragend zu dem milden Gemüse passt und es aufpeppt 👍

    Liebe Grüße,
    Jessi

    Reply
    • Celsy on 25. August 2016

      Hey Jessi,
      danke für die Anregung! Das klingt wirklich lecker. Die Idee mit dem Blauschmimmelkäse ist genial, das werde ich definitiv ausprobieren, wenn ich nach der Schwangerschaft wieder alles essen darf! 🙂
      Liebe Grüße,
      Celsy

      Reply

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